Referenzobjekt Schällenmatt

Kundenreferenz individuelles Design

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„Wir konnten all unsere Wünsche einbringen, auch die Bauphase verlief wie geplant und wurde innert wenigen Monaten abgeschlossen. “ Familie N.

Der Traum vom individuellen Landhaus

Während den Skiferien, zwischen verschneiten Berggipfeln skizzierte das jung verheiratete Ehepaar seine Wohnträume auf die Hinterseite einer Kaufquittung. Rund zwei Jahre später sind die Ideen, welche damals so eifrig zu Papier gebracht wurden, Realität geworden. Entstanden ist eine spannende Verbindung von ländlichem Charme und moderner Gradlinigkeit.

Für den dynamischen Bauherrn war immer schon klar, dass er eines Tages sein eigenes Haus bauen würde, denn so richtig wohl gefühlt hat er sich in einer Wohnung nie. Dass er sich vor einigen Jahren beruflich neu ausrichtete und als Verkaufsberater bei uns einstieg, begünstigte seinen Plan zusätzlich. Fehlte nur noch das passende Grundstück. Doch dazu kam der Innerschweizer völlig unverhofft. Seine Frau, mit der er inzwischen seit fünf Jahren verheiratet ist, wuchs auf einem Bauernhof in Kriens auf und erhielt eine Parzelle des elterlichen Landes zur Verfügung gestellt. «Ich besass das Grundstück und mein Mann die Beziehungen zum Baufach. Besser hätten die Voraussetzungen für die Verwirklichung unseres Haustraumes kaum sein können», ist sie rückblickend überzeugt.

An diesem sonnigen Morgen im Spätsommer ist der Gipfel des Pilatus von feinen Dunstschleiern umhüllt – kein allzu seltenes Phänomen, wie uns der Hausherr wissen lässt. Auch die Rigi, der Bürgenstock und das Stanserhorn zeichnen sich nur zögerlich im gleissenden Gegenlicht ab. Dennoch wird einem auf dem Sitzplatz der Familie schnell klar, dass hier bei guten Sichtverhältnissen ein beträchtlicher Teil der Innerschweizer Bergwelt Spalier steht.
Das phänomenale Panorama ist nicht der einzige Vorteil, den das Ehepaar an der Lage seines neuen Zuhauses schätzt. Der Bauherrin gefällt die Möglichkeit, fast alles mit dem Fahrrad erledigen zu können: «Ich brauche bloss zehn Minuten zum Bahnhof Luzern oder nach Horw an den See, das Zentrum von Kriens liegt nur wenige Hundert Meter entfernt und wir sind in Kürze im Pilatusgebiet.» Auch ihr Mann profitiert von der guten Infrastruktur. Der nahe Autobahnanschluss erleichtert ihm den Arbeitsweg erheblich.
Ganz andere Dinge im Kopf hat derweil die Jungmannschaft: Das Interesse der dreijährigen Kim und ihrer kleinen Schwester Vera gilt im Moment vor allem den Ziegen, Hasen und Schweinen, die es auf dem Bauernhof gleich nebenan zu sehen gibt. An diesem Morgen werden die beiden Mädchen von ihrem Grossvater zu einem Spaziergang abgeholt. Die junge Mutter geniesst unterdessen die Zeit für sich. «Es ist unglaublich praktisch, dass meine Eltern und zwei meiner Brüder mit ihren Familien in der Nachbarschaft wohnen», sagt die Hausfrau lächelnd, «und für die Kinder ist die Umgebung mit den vielen Tieren, den Grünflächen und dem nahe gelegenen Spielplatz ein Paradies. »

Das ländliche Umfeld spiegelt sich im Innern des Hauses in verschiedenen natürlichen Materialien. Was sofort ins Auge springt, ist die verwinkelte, offene Dachkonstruktion aus Holz, die das Obergeschoss dominiert und in den Schlafzimmern und Bädern behagliche Dachschrägen bildet. «Gemütlichkeit hat bei uns nicht nur bei den Materialien einen hohen Stellenwert», erklärt der Bauherr. «Wir waren uns von Anfang an einig, dass wir keine loftartige Halle, sondern wohnliche Winkel schaffen möchten, ohne dabei ins Kleinkarierte abzudriften. » Der zuständige Architekt fand für diesen Wunsch eine raffinierte Lösung: Im Untergeschoss grenzen variierende Bodenhöhen die verschiedenen Wohnbereiche dezent voneinander ab. Auf diese Weise entstehen raumartige Nischen, ohne dass die offene Gesamtarchitektur preisgegeben wird. Die Verbindung zum Obergeschoss kommt über eine grosszügige Galerie zustande, deren Geländer vom benachbarten Kunstschlosser gefertigt wurde. Mit Ausnahme einer feinen Lasur ist der verarbeitete Stahl komplett unbehandelt belassen.

Eine ebenso konsequente Linie fällt bei der Wahl der Farben auf: Die meisten Wände präsentieren sich in zeitlosem Weiss. Akzente wurden mit Accessoires und ausgewählten Wandflächen in Gelb, Orange oder Rot gesetzt. Die warmen Töne wiederholen sich an verschiedenen Stellen im Haus und schaffen eine ruhige, ausbalancierte Atmosphäre. Dass es dem Ehepaar mit dem einheitlichen Farbkonzept ernst ist, beweist nicht zuletzt der Wandschmuck. «Das rote Kleid dieser Dame entspricht farblich dem Rot des Esstisches und der einzelnen, rot gestrichenen Küchenwand», erläutert die Hausherrin und weist auf ein Gemälde zwischen Küche und Eingangsbereich, das vom Künstler speziell für diesen Ort angefertigt wurde. Ein besonderer Blickfang im Hause ist das kunstvoll gefertigte Sichtmauerwerk, das den Wohnbereich zur Eingangszone hin abschirmt und die Ästhetik der Aussenmauern in der Innenarchitektur aufnimmt. Federführend bei der mehrwöchigen Erstellung des handwerklichen Bijous war ein Spezialist, der normalerweise alte Burgmauern restauriert. Für die effektvolle Inszenierung hat die Bauherrschaft einen Fachmann der Lichtgalerie Emmenbrücke zu Rate gezogen, welcher sich auch in den übrigen Bereichen des Hauses um eine stilvolle Lichtführung kümmerte. «Die Investition hat sich auf alle Fälle gelohnt», ist der Familienvater überzeugt, «nicht nur, weil der Innenraum dadurch ins beste Licht gerückt wird, sondern auch, weil man die Stromanschlüsse von Beginn weg am richtigen Ort einplanen konnte». Bei dieser Gelegenheit vergisst der Hausherr auch nicht, das «Bussystem» zu erwähnen, mit dem sich verschiedene Komponenten der Haustechnik wie Beleuchtung oder Storen zentral steuern lassen. «Das System ist wirklich praktisch und bringt einen durchaus willkommenen spielerischen Faktor mit sich», schmunzelt er.

© traumhaus/Tanya Hasler