Referenzobjekt Schürmatt

Kundenreferenz individuelles Design

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„In wenigen Monaten sind zwei praktisch neue Häuser plus Garten entstanden – das war nur dank der minutiösen Detailplanung möglich. Die beiden Häuser sind wirklich sehr schön geworden und sie passen super zu uns! “ Familie N.

Modernes Familiendomzil für drei Generationen

Umgeben von Wiesen stehen etwas ausserhalb von Beromünster, die beiden Einfamilienhäuser der 3-Generationen Familie. Eine gelungene Umsetzung von gemeinsamem und gleichzeitig unabhängigem Wohnen – die moderne Version der Grossfamilie.

Grossfamilien gibt es nicht mehr? Mutter, Vater, Kind – das sei die moderne Familie, denken Sie? Falsch gedacht. Im luzernischen Beromünster findet sich eine Familie, welche die Grossfamilie in moderner Umsetzung wiederaufleben lässt: Unsere Geschäftsinhaber Evelyne und Beat Niederberger leben mit ihrer Tochter Sarah, deren Mann Calogero und den drei Enkelkindern – nun, nicht unter einem, aber unter den zwei Dächern von zwei nebeneinanderliegenden Häusern. Ein paar Hundert Meter ausserhalb des Dorfkerns von Beromünster, vorbei am historischen Hotel Hirschen und der Stiftskirche Sankt Michael, führt eine Strasse zu den zwei Einfamilienhäusern. Saftiggrüne Wiesen prägen die Umgebung. «Den ursprünglichen Hausteil haben wir bereits vor zehn Jahren gebaut», erzählt Evelyne Niederberger. Schon damals bestand die Idee, gleich nebenan ein zweites Haus für die jüngere Generation zu erstellen. Doch da das Haus in der Landwirtschaftszone steht, war die Baubewilligung sehr schwierig zu bewerkstelligen. Erst im Sommer 2008 nahm das langjährige Projekt dann endlich eine gute Wendung: Die Baubewilligung wurde erteilt und im April 2009 starteten die Bauarbeiten. «Wir haben den Anbau für unsere Tochter als Anlass genommen, auch gleich unser eigenes Haus zu erweitern», sagt Bauherr Beat Niederberger.

In nur sieben Monaten gingen die Bauarbeiten über die Bühne, und bereits im November 2009 konnten die beiden Familien die neuen Räumlichkeiten beziehen. Beat Niederberger: «In wenigen Monaten sind zwei praktisch neue Häuser plus Garten entstanden – das war nur dank der minutiösen Detailplanung möglich.» Die Bauleitung führte der firmeneigene Bauleiter Roberto Tomé mit Unterstützung von Evelyne Niederberger sehr gekonnt aus. «Meine Frau war stets dabei. Nur deshalb ging der Bau überhaupt so schnell voran», sagt Beat Niederberger. Er und seine Frau wohnten während der ganzen Bauphase im Haus – «nervenaufreibend» sei das gewesen. «Es war, als würde man auf einer Baustelle wohnen. Das würden wir kein zweites Mal machen», erzählt die Bauherrin.

Auch wenn der alte Grundriss in seinem Kern erhalten wurde, so ist das Elternhaus doch kaum mehr wiederzuerkennen. Rund zehn Meter hat die Bauherrschaft weiter ins Land hinaus gebaut: «Wir haben uns für die Grossfamilie einfach mehr Platz gewünscht», sagen sie. Evelyne und Beat Niederberger haben nämlich nicht nur eine Tochter, sondern auch einen Sohn, der seinerseits drei kleine Mädchen hat. «Bald haben wir sieben Enkelkinder», erzählt die Bauherrin, «sechs Mädchen und einen Jungen.»

Vom Eingangsbereich gelangt man in die verschiedenen Hausbereiche. Rechts führt eine Tür in die ehemalige Garage, wo sich heute das geräumige Büro befindet, das allerdings durch einen separaten Zugang auch direkt von draussen betreten werden kann: «So müssen wir die Kunden nicht durch unser Privathaus führen», erklärt Evelyne Niederberger. Eine weitere Tür im Entree gewährt Zugang zum Gästebad und dem daran anschliessenden Gästezimmer. Über eine Treppe gelangt man vom Eingangsbereich ins obere Stockwerk, wo sich das Schlafzimmer für die Enkelkinder und das Schlafzimmer der Niederbergers befinden. Die Zimmer – und auch das direkt ans Elternschlafzimmer angrenzende Bad – sind mit Riemenböden aus Naturholz ausgestattet, die viel Wärme ausstrahlen. Auf warme Materialien legt besonders Beat Niederberger Wert: «Ich mag es nicht kalt», sagt er. «Die dunklen Bodenplatten im Erdgeschoss sind für mich bereits an der Grenze.» Doch bei der Innenausstattung war in erster Linie seine Frau die treibende Kraft – und Evelyne Niederberger mag es modern. So ist das gesamte Erdgeschoss einheitlich mit schwarzen Platten ausgelegt und auch die Küche entspricht mit ihren weissen, grifflosen Fronten dem aktuellen Trend. Doch Evelyne Niederberger versteht es auch, mit gezielten Farbtupfern für Wohnlichkeit zu sorgen. So ist die Wand hinter den Kochfeldern in knalligem Rot gehalten und der Kubus in der Mitte des Raumes wird dank dunklen Holzplatten zum Küchentisch. Auch im Ess- und Wohnbereich arbeitete die Bauherrin mit Farben: In der dunkelvioletten Trennwand versteckt sich hinter braunen Holztüren der Geschirrschrank. Der grosse Esstisch, der in seiner vollen Länge die gesamte dreizehnköpfige Familie beherbergen kann, ist aus demselben Holz gearbeitet. Hinter dem Raumtrenner versteckt sich eine kleine Lounge, wo Evelyne Niederbergers Flair für Inneneinrichtung einmal mehr zum Ausdruck kommt: Zu Violett kombiniert sie hier ein freches, leuchtendes Grün. «Man darf auch mal etwas wagen – viel zu oft denkt man bei der Inneneinrichtung einfach zu konservativ. Aber auch eine moderne Einrichtung kann heimelig sein», meint die Bauherrin dazu. Und tatsächlich kommt auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz, denn der Wohnbereich ist mit einer Ofenbank ausgestattet – nicht nur zu Dekorationszwecken: Im Winter kann damit richtig geheizt werden. In den kalten Wintertagen schätzt die Bauherrschaft auch den neuen Sauna- und Fitnessbereich im Untergeschoss ganz besonders.

Im Augenblick geniessen die Niederbergers aber natürlich vielmehr ihre grossartige Veranda und den Garten. Die Front des Wohn-/Essbereichs ist raumhoch verglast und lässt sich bis auf einen Drittel öffnen: «Dadurch haben wir einen fast nahtlosen Übergang von drinnen zu draussen», erklärt der Bauherr. Doch die Realisation der schwellenlosen Fensterfront stellte sich als eine der grössten Herausforderungen beim Bau dar: «Der schwellenlose Übergang war schwierig umzusetzen – kaum ein Handwerker wollte sich da dran wagen. Also habe ich die Details selber geplant», sagt der Geschäftsführer der Atmoshaus. Draussen tritt man auf die grosse Veranda, die mit einer Betondecke überdacht ist. Die Betondecke sollte so filigran wie möglich wirken – eine weitere Herausforderung in der Planung. Nun durchbrechen fünf Dachfenster die Beton- Überdachung und sorgen so für Leichtigkeit. Von der Terrasse überblickt die Familie Niederberger einen grossen, elegant gestalteten Garten: Einen halbrunden Teich mit Koi-Zucht, einen Kiesweg, viel Rasen und einen Swimmingpool. Ein spannendes Gestaltungselement sind die Granit-Streifen im Rasen, die zum Pool führen.

Über den Pool werden sich diesen Sommer bestimmt auch die Enkelkinder der Niederbergers freuen, die gleich im Haus nebenan wohnen. Die beiden Häuser stehen zwar Wand an Wand, haben aber je einen separaten Haupteingang und sind inwendig bewusst nicht miteinander verbunden – nur die Tiefgarage teilen sich die Familien. So leben die Niederbergers und die Spitaleris zwar miteinander, gewähren sich aber gleichzeitig den nötigen Freiraum. Auch das Haus der Familie Spitaleri ist zweigeschossig: Unten befindet sich die offene Küche, deren Bar als Raumtrenner zum Ess- und Wohnbereich funktioniert. Die ganze Raumlänge ist mit einer Glasfront versehen, die zur Terrasse zeigt. Hier und auf dem kleinen Weg, der rund ums Haus führt, können sich die Enkelkinder nach Herzenslust austoben – eine gefährliche Strasse ist weit und breit nicht zu sehen. Eine Treppe, die wie das Erdgeschoss mit schwarzen Platten bekleidet ist, führt in den zweiten Stock und damit zu den Schlafräumen. Drei Kinderzimmer und das separate Kinderbadezimmer mit Dusche machen deutlich, dass im Hause Spitaleri die Kinder an erster Stelle stehen.

Das Schlafzimmer der Eltern befindet sich am Ende des Ganges und verfügt über ein eigenes Bad. Ein Muss bei einer so grossen Familie. «Es ist für uns Lebensqualität, mit den Kindern und Grosskindern zusammen zu wohnen – so können wir uns gegenseitig unterstützen», sagen Evelyne und Beat Niederberger. «Wir haben uns während der Bauphase immer wieder hinterfragt: Wollen wir dies wirklich? Wollen wir jenes wirklich? Natürlich gibt es ein, zwei kleine Dinge, die wir vielleicht anders machen würden.» Beat Niederberger hätte sich eine etwas grössere Küche gewünscht und den Design-Armaturen fehlt es seiner Meinung nach etwas an Zweckmässigkeit. Doch: «Die beiden Häuser sind wirklich sehr schön geworden und sie passen super zu uns!»

© traumhaus/Tanya Hasler